Wanderausstellung

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Eine (Zeit)reise durch die bedrohten und bereits abgebaggerten Dörfer am Rande des rheinischen Braunkohletagebaus. Mit Fotografien von Jordis Antonia Schlösser.

In Kooperation mit Greenpeace hat die Wanderausstellung “Der Abgrund, der mal Heimat war” von Jordis Antonia Schlösser in Karlsruhe Halt gemacht (Tourplan). Die Ausstellung war kostenlos zugänglich und hat unter Berücksichtigung der üblichen Corona-Schutzmaßnahmen statt gefunden (Abstand und tragen eines Mund-Nasen-Schutz).

Am Dienstag, den 29.09.2020 war die Wanderausstellung auf dem Schlossplatz zu finden. Trotz kühlem, aber trockenem Wetter blieben viele Passantinnen und Passanten stehen, um die wunderschönen und zugleich melancholischen Fotografien aus der Nähe zu betrachten.

Noch rund 18 Jahre will der RWE-Konzern im Rheinischen Braunkohlerevier Dörfer abbaggern, Menschen gegen ihren Willen umsiedeln und ganze Landstriche verwüsten. Eine Katastrophe - für Klima, Natur und die Menschen in den bedrohten Ortschaften. Was im Rheinland geschieht, betrifft uns alle: Um die Klimakrise zu bremsen, muss die Kohle im Boden bleiben. Die Ausstellung zeigt eindrücklich das Schicksal der Betroffenen im Braunkohlerevier und macht gleichzeitig Mut, den wachsenden Protest zu unterstützen.
Die Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und Dörfer in der Region. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkt sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebaus ihre Heimat verlieren, und auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE.


Ein Interview mit der Fotografin gibt es unter:
https://www.greenpeace.de/themen/energiewende-fossile-energien/kohle/abgrund-der-mal-heimat-war

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