Schutz der Meere

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Seit letztem Jahr verhandeln die Vereinten Nationen (UN) in New York über ein globales Hochseeschutzabkommen, das Teile der hohen See vor menschlichem Eingriff bewahren soll. In diesem Frühjahr sollen die Verhandlungen abgeschlossen werden.

Mit einem Infostand vor dem Naturkundemuseum informierten wir am Freitag, den 7. Februar, über die Bedrohungen für das Meer und warum seine Gesundheit auch für uns von großer Bedeutung ist. Bei strahlend schönem Wetter sammelten wir 76 Unterschriften für unsere Forderung, 30% der Weltmeere bis zum Jahr 2030 unter Schutz zu stellen. Außerdem forderten einige Passanten von Bundesumweltministerin Svenja Schulze sich persönlich für die Meeresschutzgebiete stark zu machen.

Überfischung, Plastikmüll, Tiefseebergbau und der Klimawandel sind vier große Bedrohungen für die Meere und deren Bewohner. Durch den Klimawandel werden die Meere immer wärmer und nehmen immer mehr CO2 auf: 90% der vom Menschen verursachten Wärme und rund ein Drittel des ausgestoßenen CO2 wurde bisher von den Meeren aufgenommen. Nicht nur die höheren Temperaturen, sondern auch die Übersäuerung des Wassers durch das CO2 macht den Bewohnern zu schaffen. Durch Überfischung dezimierte Bestände werden weiter bedroht und müssen in andere Regionen ausweichen. Dies wiederum führt zu Problemen für die Fischerei in z.B. der Nordsee: bisher vorkommende Fischarten wandern weiter nach Norden, die Fänge gehen zurück.

Um das Ökosystem Meer zu bewahren, ist es nun an der Zeit dringend benötigte Schutzgebiete auszuweisen, damit sich die Lebensräume im Wasser erholen können. Mit einem Anteil von 70% an der weltweiten Sauerstoffproduktion sind die Ozeane auch für uns Menschen überlebenswichtig.
Bitte unterstützen daher auch Sie unsere Forderung nach Meeresschutz!

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