Schluss mit Billigfleisch!

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Am Samstag, dem 25.01.2020, führte Greenpeace einen bundesweiten Aktionstag zur Kennzeichnung von Fleischprodukten in Supermärkten in 53 Städten durch.

Unter dem Motto „Haltung zeigen“ informierte auch Greenpeace Karlsruhe vor einer Aldi-Filiale in der Karlsruher Innenstadt Passanten über Fleischprodukte in Supermarktfilialen. Viele unterschrieben Postkarten, mit denen aufgefordert wurde, mehr Fleisch aus besserer Tierhaltung anzubieten. Die Karten wurden am Ende der Aktion der Filialleitung übergeben.

Hintergrund der Aktion war eine Umfrage von Greenpeace unter den großen Supermarktketten zur deren markeneigenen Frischfleischangeboten: Diese bieten überwiegend Fleisch aus der Haltungsform der Stufe 1 und 2 an, der Massentierhaltung. Fleischprodukte der Stufen 3 und 4 werden nur zu einem sehr geringen Anteil angeboten, dabei sind diese umweltschonender und bieten bessere Haltungsbedingungen für Tiere.

Der Preiskampf der großen Supermarktketten führt zu Preisdumping und fördert so die Massentierhaltung und mit ihr Umweltschäden und Tierleid. Mit 14.5% der weltweiten CO2-Emissionen trägt die Massentierhaltung zum Klimawandel bei.

Greenpeace fordert von den Supermarktketten, Fleisch aus den Haltungsformen 1 und 2 zeitnah aus dem Angebot zu nehmen und empfiehlt den Verbrauchern, weniger Fleisch zu essen, dafür aber  aus besserer Tierhaltung.

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