Grüne Welle für Fahrräder

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Während Rekordtemperaturen, Waldbrände und Dürre die Sorge vor der Klimakatastrophe befeuern, bewirbt die Autoindustrie ihre neuen Spritfresser und Stadtpanzer. Wir zeigen, dass es auch anders geht und radeln umweltschonend bei der Critical Mass mit.

Wie jeden letzten Freitag im Monat startete auch am Freitag, den 28. Februar, die Critical Mass um kurz nach 18 Uhr vom Kronenplatz. 205 Teilnehmer*innen machten auf ihrem Weg durch die Stadt, diesmal über Weiherfeld-Dammerstock und die Brauerstraße zum Friedrichsplatz, auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem Autoverkehr aufmerksam.
Das besondere an der Critical Mass ist, dass laut Straßenverkehrsordnung mehr als 15 Rad Fahrende einen geschlossenen Verband bilden dürfen und dieser als ein Fahrzeug zählt. Dies bedeutet, dass die Grünphase einer Ampel für den gesamten Verband gilt, sobald das erste Fahrrad diese Ampel passiert hat.

Gestern Abend waren wir mit elf grünen Greenpeace-Jacken dabei. Denn um den Klimawandel zu bekämpfen, benötigen wir auch eine Mobilitätswende. Der Individualverkehr muss reduziert werden, fossile Antriebsarten müssen ersetzt werden und das Angebot des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs muss ausgebaut werden. Gerade in Städten ist Fahrrad fahren eine einfache Möglichkeit den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Deswegen fordern wir von der Politik, den Autoverkehr im Innenstadtbereich zu reduzieren und dafür den Radverkehr zu fördern.

Ob in grünen Jacken oder in zivil, bei der nächsten Critical Mass sind wir bestimmt wieder vertreten.

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