DAS FEST 2018

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Wie jedes Jahr war die Greenpeace Gruppe Karlsruhe auch 2018 mit einem Stand auf der Infomeile von DAS FEST vertreten. Ehrenamtliche klärten hier zum Thema Plastikmüll im Meer auf.

Plastikmüll ist eines der größten Probleme der Ozeane. Bis zu 13 Millionen Tonnen Einweg- und Wegwerfplastik gelangen jedes Jahr allein von Land aus in die Weltmeere. Ob als ganze Plastiktüte oder zerrieben zu kleinsten Teilchen vermüllt es Strände und Ozeane und bedroht die Meerestiere. Das Plastik braucht im Meer hunderte Jahre bis es zerfällt. Durch UV-Strahlung und Wellengang wird der Müll mit der Zeit in winzige Partikel zerrieben, die in der Nahrungskette und schließlich auf unserem Teller landen.

Am Infostand zeigten die Ehrenamtlichen daher auf, wie sich Plastikmüll im Alltag vermeiden lässt: Bei einem Memory-Spiel konnten Gegenstände mit Plastik ihren plastikfreien Alternativen zugeordnet werden, am Basteltisch entstanden schöne Geldbeutel aus leeren Tetra-Paks und auf einem Ausstellungstisch konnten wiederverwendbare Alternativen zu Einweg-Produkten begutachtet werden.

Daneben sammelten die Ehrenamtlichen Unterschriften für ein Schutzgebiet im antarktischen Weddelmeer. Die letzte Bundesregierung hatte vorgeschlagen, dort ein Schutzgebiet von rund 1,8 Millionen Quadratkilometern einzurichten. Das entspräche etwa der fünffachen Fläche Deutschlands.
Beschließen könnte das neue Schutzgebiet die Antarktis-Kommission CCAMLR auf ihrer Sitzung im Herbst 2018. Greenpeace fordert, dass die neue Bundesregierung dort den Schutzgebietsvorschlag gegen Länder mit starken Fischereiinteressen wie Norwegen, China, Südkorea und Japan durchsetzt.

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Weitere Infos zum Antarktis-Schutz

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