Dicke Luft auf dem Schulweg

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Die Luft in unseren Städten ist durch den Pkw-Verkehr stark mit schädlichen Stickoxiden und Feinstaub belastet. Dennoch werden Kinder selbst für Kurzstrecken mit dem Auto zur Schule oder zum Kindergarten gefahren. Damit wird besonders in innerstädtischen Bereichen die Atemluft unnötig mit Stickoxiden und Feinstaub belastet. Stickoxide schädigen die Atemwege – vor allem bei Kindern – und erhöhen das Herzinfarktrisiko. Allein in Deutschland verursacht das hauptsächlich aus Dieselmotoren stammende Atemgift mehr als 10.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr.

Um darauf aufmerksam zu machen nutzten wir nicht das klassische Protestplakat – stattdessen hinterließen wir mit Sprühkreide Graffitis auf den Straßen vor Karlsruher Grundschulen.

Wir fordern die Vermeidung von unnötigen Pkw-Fahrten und die konsequente Nutzung von ÖPNV, Rad- und Fußwegen. Damit tut man nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, man hält sich fit, fördert die Selbstständigkeit der Kinder und verhält sich als Vorbild, man schont den Geldbeutel und ist oftmals sogar schneller unterwegs. Zudem tragen weniger Autos vor den Schulen dazu bei, die Sicherheit für Schulkinder zu erhöhen.

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